Kategorie: Aktuelles
Juni 2026 – russischer Krieg gegen die Ukraine im fünften Jahr
So lange der von Russland unter Verletzung aller Abkommen, des Kriegsrechts und grosser Teile des Völkerrechts mit höchster Brutalität begonnene und mit enormem Aufwand an Menschen und Material voran getriebene Überfallskrieg gegen die Ukraine auch dauern mag, EFI und viele andere NGO´s werden nicht müde, den bestmöglichen Beitrag in ihrem jeweiligen „Fachgebiet“ zu leisten. Der Krieg dauert jetzt mit vier Jahren und vier Monaten exakt so lange wie der Erste Weltkrieg (Juli 1914 bis November 1918, also vier Jahre und vier Monate); die Dauer des 2. Weltkrieges von genau sechs Jahren wird er hoffentlich nicht erreichen.
Mit allen Einschränkungen, was die Genauigkeit der Angaben angeht, liegen die Verlustzahlen – ohne Verletzte – zur Zeit für die Ukrainischen Streitkräfte bei ca. 75.000, für die Ukrainische Zivilbevölkerung bei weiteren 15.000. Die korrespondierenden Zahlen für Russland werden mit 2-300.000 und weiteren 25.000 (zivil) angegeben. Weitere zusammen etwa 2.000.000 Soldatinnen und Soldaten dürften erheblich verwundet worden sein, ein Problem, das regelmässig in seinen Auswirkungen unterschätzt wird, zieht es doch riesige Aufwendungen, soziale Risse und Verluste an Produktivkraft für Jahre und Jahrzehnte nach sich.
Über die Partner-NGO „4-Ukraine“ in Berlin schickt EFI in den nächsten Wochen mehrere Medikamenten-Perfusoren („Spritzenpumpen“,
s. Aktuelles vom 05-08-2012) und als Haupt-Spende eine Überwachungseinheit incl. Defibrillator samt Zubehör für die neu auszustattende Intensivstation in Charkyw auf den Weg. Das generalüberholte Gerät aus dem deutschen Gebrauchtgeräte-Handel (Dr. W. Müller GmbH, die uns schon wiederholt mit sehr günstigen Bedingungen zur Seite gestanden hat) „kann“ neben elektrischer Herz-Wiederbelebung die Messung und Aufzeichnung von Puls, Sauerstoffsättigung im Blut, CO2-Konzentration in der Ausatemluft, Atemfrequenz, Mehrkanal-EKG und weiterer Parameter und ist ein hochwertiges Mehrzweck-Gerät eines namhaften Herstellers (Physiocontrol-Stryker).
Der aktuelle Marktwert der versendeten Geräte beträgt ca. € 13.000.-, wir hoffen, dass auch dieser Betrag wieder gut angelegt ist.
Mai 2026 – das Gymnasium hat´s wieder getan
Seit 20 Jahren und das fast ohne Unterbrechung engagieren sich Schülerinnen und Schüler des Grafinger Max-Mannheimer-Gymnasiums (MMG) im Arbeitskreis „Schule ohne Rassissmus“ durch verschiedene Aktivitäten, meist sportliche Wettkämpfe, zugunsten des Ebersberger Fördervereins Interplast. Dies alles findet statt unter der inzwischen dritten Direktion (Dr. Parigger, H. Schötz, N. Storz) und dritten Betreuungs-Lehrkraft (S. Kinseher, M. Barthelmes, Th. Hogrefe) und hat sich im Schuljahres-Kalender genauso etabliert wie in den Köpfen der Aktiven und ihrer Familien (die ja einen grossen Teil der Sponsoren-Beträge aufbringen, und das schon bei einem Kind über Jahre). Die vom MMG über die Jahre zugeflossenen Spendenbeträge belaufen sich Stand heute auf nicht viel weniger als eine Viertelmillion Euro; das ist nahezu ein Sechstel aller Geldspenden, die EFI seit Gründung 2000 zugeflossen sind.
2025 haben erstmals inzwischen am Gymnasium aufgenommene Kinder ehemaliger Läufer*ìnnen am Sponsorenlauf teilgenommen – mehr Nachweis einer guten Vernetzung und Etablierung wird man nicht verlangen wollen. Wir von EFI sind stolz darauf, dass unsere Aufgabe und unsere Art, mit den Mitteln umzugehen, offenbar von der Bevölkerung im Umkreis, von den Familien der Schüler*innen und von allen anderen, die Informationen über unsere Aktivitäten erhalten, auch von den teilnehmenden (fördernden) Firmen gutgeheissen und sogar wertgeschätzt wird.
Vom genauen Ergebnis des Spendenlaufs 2026 am 22. Mai werden wir an dieser Stelle berichten – allen Läuferinnen und Läufern und allen beteiligten Lehrkräften und Mitarbeiter*innen des Gymnasiums herzlichen Dank und eine erholsame Ferienzeit!
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Und schon sind die Pfingstferien vorbei, das Ende des Schuljahrs ist lediglich noch gut sechs Wochen entfernt. Die ersten Daten zum diesjährigen Sponsorenlauf liegen vor (herzlichen Dank an Frau Claudia Schürmann vom Gymnasiums-Sekretariat für ihre unschätzbare Mühe und Arbeit bei Erstellung der Läufer- und Zahlungseingangslisten und natürlich auch heuer wieder an den AK SOR – Schule ohne Rassismus – unter Leitung von Frau Theresa Hogrefe aus dem Lehrer*innenkollegium):
fast 300 Läufer*innen haben knapp 700 Sponsor*innen „rekrutiert“, die Sponsorenbeträge liegen nach heutigem Stand zwischen einem und 540 Euro, zusammen bis heute 19-06-26 stolze € 13.500.-. Die nächste Woche wird zeigen, welcher Betrag noch zusätzlich eingehen wird (angekündigt sind ca. weitere 6-7.000.-). Zuwendungsbestätigungen („Spendenquittungen“) wurden und werden ab einem Betrag von € 15.- ausgestellt, und zwar von EFI, der der Begünstigte der auf ein Schullkonto einzuzahlenden Beträge ist; das Gymnasium selbst ist nicht gemeinnützig und deshalb nicht berechtigt, steuerabzugsfähige Bestätigungen auszustellen.
Es ist damit durchaus im Bereich des Möglichen, dass das Grafinger Max-Mannheimer-Gymnasium mit seinem Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus“ den von EFI für November geplanten (und in der Vorbereitung weit fortgeschrittenen) Op-Einsatz in Haridwar/Nordindien trotz stark gestiegenen Kosten komplett finanzieren können wird. Zum Einsatz s. „Hauptprojekte“: Haridwar.
Februar 2026 – 25 km Mullbinden und Pflaster nach Charkiv
Auf Anfrage der Organisation 4-Ukraine e.V. in Berlin konnte EFI rasch eine grössere Lieferung Verbandsmaterial im Wert von ca. € 3.500.- für eines der letzten halbwegs funktionierenden Krankenhäuser in Charkiv im Osten der Ukraine finanzieren.
Charkiv ist eine der Städte im sog. östlichen Festungsgürtel, um den seit den ersten Kriegstagen erbittert gekämpft wird. Wieviele Einwohner die ehemals 1,5 Millionen zählende

Fotio: EvgenyGenkin
Metropole heute noch hat, ist unklar; jedenfalls steht die an Universitäten und Museen reichste Stadt der Ukraine (die übrigens schon seit 1990 eine Partnerstadt von Nürnberg ist) unter Dauerbeschuss durch die russische Armee. Die Stadt war bereits in den ersten Kriegstagen im Februar 2022 von russischen Invasionstruppen eingenommen, kurz danach aber von ukrainischen Einheiten zurück erobert worden und ist seitdem einer der am erbittertsten umkämpften Brennpunkte des Krieges.
Man kann nur immer wieder Respekt und Bewunderung aussprechen für die Kolleginnen und Kollegen, die unter den gegebenen Umständen ein Minimum an medizinischer Versorgung aufrecht erhalten, nicht nur bei der Behandlung von Kriegsverletzten, sondern für die Bevölkerung ganz allgemein. Jede Kleinigkeit, die EFI beitragen kann, ist vielleicht nur wieder einmal ein Tropfen auf den heissen Stein, drückt aber auch unsere Hochachtung und unseren Willen aus, im Rahmen unserer Möglichkeiten mitzuhelfen.
Dezember 2025 – Arbeitskleidung
Nicht fabrikneu, aber auf jeden Fall neuwertig ist die Op-Kleidung, die uns von einer befreundeten Klinik gespendet wurde.
Über mehrere Dutzend Sets aus Kasak und Hose in verschiedenen Grössen wird sich bald ein von Bombenangriffen und Artilleriebeschuss immer wieder beschädigtes Krankenhaus in Cherson (wo der Dnjepr das Schwarzen Meer erreicht) freuen – die Textilien gehen nächste Woche zusammen mit Rollstühlen, Krücken, Verbandsmaterial und mehreren Paletten Hygienematerial auf den Weg.
Gute Fahrt!
November 2025 – Medikamente für St. John of God in Sierra Leone
Für ein Team um Dr. Haller vom Verein O-D-W e.V. (Orthopedics for the Developing World) aus Ebersberg und Doris Sixt vom Verein GloboLab e.V. aus Assling, das derzeit in Lunsar/Sierra Leone vor Ort ist, hat EFI wie schon in vielen vergangenen Jahren finanzielle Mittel (in Form von Flugtickets) und Medikamente bereitgestellt. Der Gesamtwert liegt jedes Mal bei einigen Tausend Euro, so auch heuer wieder.
Das operative Team behandelt beispielsweise veraltete Knochenbrüche oder infizierte Gliedmassen nach offenen Knochenbrüchen oder durch Weichteilverletzungen, während sich Frau Sixt um die Ausstattung, den Betrieb und die Ausbildung in dem von GloboLab am Krankenhaus schon vor vielen Jahren
eingerichteten, leider immer wieder von Unterbrechungen und personellen Veränderungen zurück geworfenen Labor bemüht. Hauptziel dieses Labors war von Beginn an die genaue Identifizierung von Keimen in der Klinik St. John of God sowie die Testung der Empfindlichkeit bzw. Resistenz gegenüber den verfügbaren Antibiotika.
Die Etablierung eines derartigen Labors ist eine sehr aufwendige, arbeitsintensive und manchmal frustrierende Aufgabe, auch nach mittlerweile 15 Jahren (s. „Hauptprojekte: Lunsar/Sierra Leone“) ist das Endergebnis unsicher geblieben.
November 2025 – Verdoppelungsaktion auf „betterplace“
In Zu
sammenarbeit mit der Max-Planck-Förderstiftung München und der Stiftung „Hilfe zur Selbsthilfe“ hat sich EFI verpflichtet, alle Geldspenden,
die im Laufe des Monats November 25 zugunsten des Projekts Not- und Katastrophenhilfe auf der Plattform betterplace.org
https://www.betterplace.org/de/projects/107352-not-und-katastrophenhilfe-fuer-die-ukraine
eingehen, zu verdoppeln (bis zum Gesamtbetrag von € 10.000.-). Damit lässt sich die Motivation der Spender*innen steigern, vor allem aber lässt sich das Projektziel schneller erreichen – das scheint mir gerade jetzt, wo der nächste Kriegswinter in der Ukraine unmittelbar bevorsteht, besonders wichtig und hilfreich.
Selbstverständlich sind auch die Leser der EFI-Website herzlich eingeladen, einen Beitrag zu diesem Projekt zu leisten, bei dem zum Spendenziel von knapp € 215.000.- nur noch 15.000.- fehlen. Und mit EFI´s Unterstützung eben nur noch ungefähr 7.500.-
Nachtrag 09-12-25: Ende der Aktion, tatsächlich sind bis 30. November € 13.750.- eingegangen, die EFI nun mit den angekündigten € 10.000.- zu stattlichen knapp 25.000.- Euro erhöht – ein Betrag, mit dem die Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe gemäss ihrem und unserem Satzungszweck medizinisches Material beschaffen wird. Vielleicht bleibt genügend Geld übrig, damit für das Krankenhaus in Tultschyn ein Stromgenerator von ausreichender Dimension (z.B. 10-15 kW) angeschafft werden kann. Die russischen Luftangriffe haben auch in diesem Teil der Ukraine das Stromnetz (und die Wärme- und Wasserversorgung) stark und auch nach ausdaueernden Reparaturen immer wieder beschädigt.
Danke allen Spendern auf der betterplace Plattform und den Mitstreiter*innen von SHSH und Max-Planck-Stiftung!
Oktober 2025 – angekommen und schon im Einsatz
Ein Teil der Ausrüstungsgegenstände, die wir im September (über den Berliner Verein 4-Ukraine) für das neu aufzubauende Kinderkrankenhaus in Kharkiv beschaffen und liefern konnten, haben ihren Einsatzort erreicht und sind auch schon in Betrieb. Es handelt sich um zwei 
Druckluft-Generatoren, die je einen Operationssaal mit Luft von ca. 3 bar versorgen – daran lassen sich Anästhesiegeräte und andere Druckluft-betriebene Geräte anschliessen. In Kliniken, die nicht unter Drohnen- und Raketenbeschuss stehen wie dort, ist für alle Funktionseinheiten eine zentrale Versorgung (ebenso z.B. mit Sauerstoff, Vakuum, Wasser, Elektrizität etc.) selbstverständlich. Wie wichtig (und gewohnheitsmässig als einfach gegeben angesehen) diese Einrichtungen sind, merkt man wie so oft erst, wenn sie nicht mehr vorhanden oder zerstört sind.
Hier gilt prinzipiell dasselbe wie bei entsprechenden Strukturen ausserhalb der Kliniken: je mehr zentrale Einrichtungen (Raffinerien, Elektrizitäts- und Umspannwerke, Wärmeversorgung, Wasserwerke etc.) der menschenverachtenden und gezielten Zerstörung der zivilisatorischen Grundstrukturen durch Russlands Militär zum Opfer fallen, desto wichtiger sind dezentrale Ersatzmöglichkeiten, die zumindest nicht alle gleichzeitig und grossräumig ihren Dienst einstellen.
Neben den Generatoren konnten wir auch eine Wärmevorrichtung samt Zubehör kaufen, die prinzipiell für die Erwärmung aller Patientinnen und Patienten geeignet ist, aber eine besonders wichtige Funktion bei Kindern, Kleinkindern und Säuglingen ausübt. Diese Altersgruppen
sind besonders von Auskühlung mit all ihren negativen Folgen für die Körperfunktionen anfällig. Das hat, etwas vereinfacht ausgedrückt, mit dem Verhältnis zwischen (Wärme verlierender) Körperoberfläche und (Wärme produzierender) Körpermasse zu tun, welches bei Kindern und Säuglingen deutlich höher liegt als beim Erwachsenen. Das entsprechende Gerät ist nur an elektrischen Strom gebunden, der z.B. auch aus einem zuvor an einem funktionierenden Stromnetz oder – langsamer – an einer Photovoltaik-Anlage aufgeladenen Stromspeicher (Akku) stammen kann.
EFI hat bereits 2022 begonnen, immer wieder Stromgeneratoren (Kraftstoff und Solarenergie), Stromspeicher und lokale Heizgeräte zu beschaffen und in die vom Bombenterror betroffenen Gebiete zu transportieren – der übliche Tropfen auf den heissen Stein.
Oktober 2025 – Verbandsmaterial und Hilfsmittel für Klinik Tultschyn
Auf Nachfrage zweier befreundeter Organisationen im Münchener Raum (Stiftung „Hilfe zur Selbsthilfe e.V.“ unter dem Dach der
Max-Planck-Förderstiftung, München, und „Solidarität Ukraine Polling/Weilheim“) konnten wir von demselben Medizinartikel-Händler, der uns schon im Sommer 2024 grosszügig und vor allem blitzschnell geholfen hatte, zu sehr günstigen Preisen Verbandsmaterial im Marktwert von etwa € 5.000.- beziehen. Die Artikel werden nach Weilheim zur Organisation „Solidarität Ukraine“ geliefert, von wo
aus ein grosser LKW noch im Oktober in die westukrainische Stadt Tultschyn im ukrainischen Süden fahren wird.
Aus der physiotherapeutischen Abteilung der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau wurden EFI ferner einige Aktivrollstühle, Gehböcke und sonstige Gehhilfen angeboten – welche wir dankend annehmen, abholen und ebenfalls nach Weilheim bringen werden, damit sie im selben Lastzug Platz finden. Das Krankenhaus in Tultschyn, das gerade dabei ist, ein Reha-Zentrum aufzubauen, hat um jede nur denkbare Ausrüstung gebeten; vielleicht sind die Rollstühle nur ein erster Anfang in unserer Unterstützung.
September 2025 – ein neuer „Ameisen-Pfad“
Immer wieder ist es erstaunlich, wie viele grosse, kleine und kleinste Organisationen in Deutschland sich mit bewundernswerter Ausdauer und Effizienz der Unterstützung der Ukraine widmen; „der Ukraine“ insgesamt, die ja auch insgesamt unter den verbrecherischen Attacken ihres Nachbarlandes leidet, aber in unserem Umfeld natürlich
besonders der Unterstützung der medizinischen Versorgung von Zivilbevölkerung und Armee. Kürzlich haben wir wieder Kontakt mit einer solchen Organisation aufgenommen namens „4 Ukraine“ in Berlin, die unter dem administrativen Mantel des gemeinnützigen Vereins „CivilFleet Support e.V.“, ebenfalls in Berlin, und unter Federführung eines anästhesiologischen Fachkollegen stabile Verbindungen zu ukrainischen Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen pflegt.
Dieser Organisation (die übrigens auch die letzte Spende an Nahtmaterial logistisch abwickelt; s. August
2025) konnte EFI – neben einer Geldspende i.H. von € 5.000.- zahlreiche Materialien aus dem Bestand überlassen und darüber hinaus im medizinischen Gebrauchtgeräte-Handel eine Anzahl Gerätschaften im Wert von weiteren € 10.000.- erwerben, die schon in den nächsten Tagen geliefert werden können. Trauriger Hintergrund ist die Zerstörung einer (weiteren, s. Juni 2024) Kinderklinik mit Umzug der Rest-Abteilung in eine andere Klinik in Charkiw, die bisher nicht mit Kinderchirurgie befasst war und der es an praktisch allen technischen Voraussetzungen mangelt (Klinichna Bahatoprofilna Likarnya Charkiw).
Bei der Beschaffung der genannten Ausrüstung ist uns die im Münchener Westen bzw. Augsburger Süden angesiedelte Dr.-Wilfried-Müller-GmbH, mit der EFI seit über 20 Jahren hervorragend zusammenarbeitet, mit Extra-Service und sehr grosszügigen Preisnachlässen entgegen gekommen – herzlichen Dank dafür im Namen der Patientinnen und Patienten in der geplagten Ukraine! Wir hoffen, dass die Ausrüstung ihren Zielort rasch und ungestört erreicht und lange Nutzen bringt, am liebsten über ein baldiges Kriegsende hinaus.
August 2025 – mehr Fäden auf den heissen Stein
Dank der unschätzbaren Hilfe einer befreundeten Klinik konnte EFI erneut einen grösseren Posten dringend erbetenen Nahtmaterials im Wert von etwas über @ 5.000.- beschaffen, verpacken und auf den Weg bringen –
die kriegsverbrecherischen Luftangriffe mit Hunderten von Drohnen, Gleitbomben und Raketen haben im Umfeld der „Waffenstillstandsgespräche“, die ja nur der Verlängerung der kriegerischen Handlungen dienen, zugenommen und mit ihnen die Verletzungen gerade auch bei zivilen Personen. Auch Tausende von Fäden sind da nicht viel mehr als der Bedarf für ein paar Wochen, und das auch nur an einem Ort.
EFI wird nicht nachlassen in seinen Bemühungen, alles zu beschaffen, was nachgefragt, beschaffbar, finanzierbar und dann transportierbar ist – so lange wir können.
Nachtrag 04-09-25: das Nahtmaterial von ca. 1.100 Stück ist – transportiert vom Berliner Verein 4-Ukraine – in Charkiv eingetroffen. Wir werden erfahren, wie lange es geholfen hat bzw. wann es verbraucht sein wird; dann werden wir uns bemühen, erneut einen möglichst grossen Posten zu besorgen.
