August 2019 – „Begegnungen mit Menschen e.V. (BMM) und fast zu viele Venenkanülen

Frisch vom Hersteller konnte der Verein „Begegnungen mit Menschen e.V.“ einen sehr grossen Posten originalverpackter Venenverweilkanülen für grössere Kinder und kleinere Erwachsene übernehmen (in Zahlen: ca. 30.000 Kanülen).

Venen-Verweilkanülen in verschiedenen Grössen

Unter Nutzung von EFI´s grossem und schnell reagierenden Netzwerk wurden rasch mehrere Tausend Kanülen in alle Welt gescjhafft, nach Afrika, Asien und Südamerika. Der Verkaufspreis im Medizinhandel liegt pro Kanüle im Bereich von 30 bis 50 €Cent – für viele Teams eine erhebliche Entlastung des Einsatz-Budgets.

Danke an Andreas Bauer vom Verein „BMB“!

November 2018 – EFI fördert einen Einsatz von ODW e.V. („Orthopädie für die Dritte Welt“) nach Padhar/Indien

Für ein kleines Team, Drs. My Nguyen aus Aachen und Fritjof Schmidt-Hoensdorf aus Isen, das sich die Operation von sog. „veralteten“ Klumpfüssen vorgenommen hatte und vor allem auch die Weiterbildung örtlicher Chirurgen in der Vorgehensweise, konnte EFI zum wiederholten Mal Tickets finanzieren und Gerätschaften und Material beisteuern.

Klumpfuss beri einem Neugeborenen

Der Klumpfuss ist die häufigste Fehlbildung an den Extremitäten überhaupt; er tritt bei etwa einem von 600 Neugeborenen auf, also in der BRD jedes Jahr über 1.000mal).

Schwerpunkt der Behandlung ist die Formung der Stellung mit Schienen und in vielen Fällen mit einem kleinen operativen Eingriff an der Achillessehne.

„veralteter“ Klumpfuss

Geschieht dies alles nicht im frühesten Alter, fixieren sich die Fehlstellungen, nicht zuletzt auch durch den Gebrauch des fehlgebildeten Fusses, und man spricht von einem „veralteten“ Klumpfuss. Zur Korrektur ist jetzt ein grösserer operativer Eingriff von Nöten, der nicht ohne Komplikationsrisiken ist und nicht immer zu sehr guten Ergebnissen führt. Spezielle Schmerzbehandlung, am besten mit einem entsprechenden Schmerzkatheter am grossen Beinnerven („Ischiasnerv“) für mehrere Tage.